SPENDEN

Manila, wie wir es kennen

Wohngebiet Jägerpark

 

Manila ist berühmt für lebensfrohe Menschen, stinkende Flüsse, andauernde Staus, bunte Jeepneys und für die Holzhütten am Fluss, die fast im Müll schwimmen mit gläsernen Geschäftshochhäuser im Hintergrund.

Das Bild stammt von einem Gebiet, dass ich, Martin, regelmäßig besuche. Etwa die Hälfte der 17 Millionen Einwohner von Manila lebt in Slums. Die Kinder in dort wachsen in extremer Armut auf. Die Familien, die ich befragt habe, haben zwischen 3 und 8 Kindern und leben in 3x3 m großen Hütten aus Holz, Blech und Planen. Ihre Eltern oder Großeltern sind vom Land in die Stadt gezogen, um hier wenigstens ein Bisschen Geld zu verdienen. Die Väter haben anstrengende Jobs als Fischer oder Fahrer von Fahrrad-Taxis. Viele Mütter betreiben einen winzigen Heim- Laden oder putzen den ganzen Tag lang Muscheln und Fische.

Auch die Kinder müssen oft mit anpacken, um den Lebensunterhalt der Familie zu sichern, und brechen daher die Schule sehr früh ab. So stecken die meisten Familien in der Spirale von Armut und schlechter Bildung fest.

Kleinere Kinder werden mehr von ihren älteren Geschwistern als von den Eltern beaufsichtigt und bekommen sehr wenig Aufmerksamkeit. Sie sind hungrig – nicht nur körperlich sondern auch nach Liebe und Hoffnung.

 

 Hier noch ein interessanter 5-Minuten Artikel zu Manila insgesamt:

https://www.welt.de/reise/staedtereisen/article106203653/Manila-verrueckte-Stadt-mit-erstaunlichen-Menschen.html

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